Sat 11.11.2017

GARLAND JEFFREYS

Einlasszeit: 19:00

Konzertbeginn: 20:00

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Garland Jeffreys ist seit den späten Sechzigerjahren für seinen hochpersönlichen und herausfordernden

Urban-Rock bekannt. Mit »14 Steps To Harlem« erscheint am 28. April ein neues Album des

»hochgeliebten Rock-Soul-Reggae-Singer-Songwriters«, wie ihn die New York Times nannte, auf dem

eigenem Label Luna Park Records (Vertrieb: Rough Trade). Der dritte Longplayer innerhalb von sechs

Jahren entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten James Maddock und unter Mitwirkung aller

Kernmitglieder der Band: Mark Bosch, Charly Roth, Brian Stanley und Tom Curiano. Als Gäste sind Brian

Mitchell and Ben Stivers vertreten. Außerdem zu hören ist ein großartiges Duett mit Jeffreys Tochter

Savannah und ein Violinensolo von Laurie Anderson. Mit »14 Steps To Harlem« liefert Jeffreys das, wofür

seine Fans ihn schätzen: Ecken und Kanten, gepaart mit intelligenten, unverfälscht emotionalen Texten

und einer geschmeidigen Gesangsstimme, die aus einer unermesslichen Bandbreite an Stilen schöpft.

Mit einem durch Crowdfunding finanzierten Dokumentarfilm über sein Leben setzt sich Garland Jeffreys

abermals über alle Erwartungen hinweg. Als Brooklyner Urgestein, das, wie der East Hampton Star

schreibt, ohne Weiteres als der New-York-City-Musiker schlechthin bezeichnet werden dürfe und ein

”explorer of the links between rock, race and rebellion” (New Yorker) zog es Jeffreys nach langer Auszeit

2011 zurück ins Rampenlicht. Das im selben Jahr veröffentlichte Album »The King Of In Between« wird

von der Fachpresse gefeiert und führt sowohl zum zweiten Auftritt Jeffreys’ in David Lettermans Show als

auch zum Aufeinandertreffen mit Bruce Springsteen und Levon Helm auf ein und derselben Bühne.

Erfahrungen, die dem Musiker neuen kreativen Schub verliehen. Die überschwängliche Energie der

neuen, späten Schaffensphase sprüht aus jeder Note des 2013 veröffentlichten Nachfolgers »Truth

Serum«.

Nachdem er während der Sechzigerjahre die Clubs in Greenwich Village bespielt hatte, nahm Jeffreys

1969 zum ersten Mal Musik auf. Im Laufe zahlreicher hochgelobter Alben feilte er an seiner Kunst. 1980

wurde der Song »Matador« zum Nummer-eins-Hit in zahlreichen europäischen Ländern. Bis heute ist er

nicht aus dem Radio verschwunden.

1981 erschloss er mit »Escape Artist« erstmals auch breite amerikanische Hörerkreise, und 1992

veröffentlichte er in Gestalt des kraftvollen »Don’t Call Me Buckwheat«, das auch den Song »Hail Hail

Rock’n’Roll« enthielt, seine Überlegungen zu einem multi-ethnischen Amerika.

Längst genießt Jeffreys den größten Respekt seiner Kollegen. Das spiegeln auch die vielen Kollaborationen

im Studio und auf der Bühne wider: Seine Vorliebe für das Aufbrechen von Genres ist visionär und seine

Wandlungsfähigkeit brachte ihn mit so unterschiedlichen Musikern wie Dr. John, The E Street Band, John

Cale, Michael Brecker, Larry Campbell, The Rumour, James Taylor, Phoebe Snow, Sly & Robbie, Sonny

Rollins, Linton Kwesi Johnson, Bruce Springsteen, U2 und Lou Reed zusammen – um nur einen Bruchteil

zu nennen. Zahlreiche Alben und Radiohits Jeffreys, darunter auch »Wild In The Streets« und seine

Interpretation des Garage-Rock-Klassikers »96 Tears«, fanden bei Kritikern großen Anklang. »Wild In The

Streets« ist außerdem auf dem Soundtrack des Netflix-Originals »The Get Down« enthalten, mit dem Baz

Luhrmann die Geburt des Hip-Hop in Serienform gegossen hat. Noch einige weitere Stücke gelangten in

unterschiedlichste TV-Shows und Werbespots. Coversongs von Hardcore-Legenden wie The Circle Jerks

deren Version von »Wild In The Streets« zur Skater-Hymne wurde –, Psych-Folkern wie Vetiver und dem

Jazz-Trompeter Randy Becker belegen Jeffreys’ weitreichenden, von Stilrichtungen losgelösten Einfluss.

Und die Liste geht weiter: Jeffreys hat es bis in die NY Blues- und die Long Island Hall of Fame gebracht, in

Wim Wenders’ Blues-Epos »The Soul Of A Man« performt, den Preis der deutschen Schallplattenkritik

oder auch den Tenco- und den Premio-Preis in Italien abgeräumt. Gefeierte Auftritte von Japan bis Alaska

und auf weltberühmten Musikfestivals wie Byron Bay Blues, Montreux Jazz, Ottawa Folk und Fuji Rock

führen vor Augen, dass Garland Jeffreys nach einem guten halben Jahrhundert noch immer an der

Musikgeschichte mitschreibt.

Pressestimmen zu Garland Jeffreys legendären Auftritten:

  • His live performances and his joy for life are undiminished. He will still jump from the stage and strut

through the audience. When one story ends there’s always another about to begin… No Depression

  • Backed by a crack band, Jeffreys bring his great songs, powerful voice and buoyant personality The

New Yorker

  • A seriously satisfying high-octane show Huffington Post