Wed 29.04.2020

ONE MAN STANDING FESTIVAL

Abi Wallenstein,Bad Temper Joe,Claus "Dixi" Diercks & Tom Shaka

Einlasszeit: 20:00

Konzertbeginn: 19:00

Abi Wallenstein

Abi Wallenstein

Seit über 45 Jahren erobert Abi Wallenstein mit schelmisch jungenhaften Lachen und warmherziger Ausstrahlung die Herzen der Bluesfans.Als Vaterfigur der Hamburger Blues-Szene schon zu kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt, zählt er zu den herausragenden europäischen Bluesgrößen.  Sein einmaliger Fingerpickingstil  ist eine faszinierende Mischung aus Delta Blues und Rockelementen: Druckvoll, rhythmisch und voller Spielfreude. Aber es ist zuallererst Wallensteins Stimme, die begeistert. Sie klingt heiser und rauchig, zaubert dennoch in ihre schwingenden Töne so viel Herz und Seele, dass sie jeden technisch noch so perfekten Gesang vergessen lässt

Bad Temper Joe

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Bad Temper Joe – dieser Name steht für Blues. Doch man hüte sich, den Bielefelder sofort in eine Schublade zu stecken! Man kann sich sicher sein, wenn Bad Temper Joe sich über seiner Lap Slide Gitarre beugt und den Blues spielt, liefert er einen herzzerreißenden, gefühlvollen und einmaligen Sound, der komplett sein Eigen ist. Das ist der richtige, wahre, aber ungewöhnliche Blues.

Wenn es um Blues in deutschen Landen geht, dann führt mittlerweile kein Weg mehr an dem mürrischen Mittzwanziger vorbei. So nennt ihn das Online-Bluesmagazin Wasser-Prawda „einen der wirklich wichtigen Songwriter und Gitarristen der deutschen Bluesszene“. Mit seinen Songs geht es auf eine Reise durch eine musikalische Landschaft, die in weit abgelegenen Sümpfen und taufeuchten Wiesen verwurzelt ist, es folgen Balladen von Liebe und Verlust, Schicksalsschlägen, Zerstörung, Alchemie und schwarzem Zauber. Jubelstürme und Freudenschreie sind rar, sind die Knochen doch schwer von der Reise und ist der Mund doch voller Staub der teutoburger Ödnis, die Kleidung noch nass vom westfälischen Regen. Bad Temper Joe erzählt uns seine Geschichte in der Tradition der alten Bluessänger aus dem Mississippi-Delta, mit der Kraft eines Mannes und seiner Gitarre.

Clause “Dixi” Diercks

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Tritt seit seinem 15. Lebensjahr regelmäßig als Sänger und Gitarrist mit diversen Bluesbands
auf und ist einer der ersten Bluesharpspieler Hamburgs. Viele Begegnungen mit bekannten,
nationalen und internationalen Bluesgrößen prägten seinen Gesangsstil und seine
musikalische Bandbreite.
Auf seinen Reisen in Europa machte er Straßenmusik in Frankreich und Italien.
Später kamen Konzerte in Griechenland, Italien, Österreich, Schweiz, den Niederlanden,
Dänemark und Schweden hinzu.
Dank seiner Erfahrungen ist er ein begehrter und gern gesehener Gast bei CD-Produktionen,
Bluesprojekten und Sessions.
Dem äußerst dynamischen und kraftvollen Sänger liegt stets daran, seine Interpretationen
und Stylistiken weiter zu entwickeln, ohne die eigentliche Komposition kaputt zu machen.
Unter anderem jammte er mit Luther Allison, Junior Wells, Champion Jack Dupree, Jack
Bruce, Buddy Miles, Carl Verhein und Walter Trout.
Die humorvolle Seite des Blues liegt ihm seit jeher besonders am Herzen, sei es auf englisch,
deutsch oder auf plattdeutsch.

Tom Shaka

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TOM SHAKA – Mr. Delta Thunder

Tom Shaka, US-amerikanischer Bluesman mit sizilianischer Herkunft, erlernte bereits als elfjähriger das Gitarrenspiel. 1953 in Middletown, Connecticut geboren, gilt er heute als vielseitiger und virtuoser Musiker und Sänger, der neben dem Gitarrenspiel auch das Spiel auf der Mundharmonika, der Ukulele, der Mandoline und der One-String-Git-Fiddle beherrscht. Tief inspiriert u. a. von den Genre-Pionieren Charley Patton, Robert Johnson und John Lee Hooker begann seine Karriere Anfang der 70er Jahre, als er – unterwegs nach New Orleans – in Nashville, Tennessee hängen blieb. Die 80er Jahre verbrachte er in der Musikmetropole Austin, Texas. Es sind auch Künstler wie Ray Charles, Taj Mahal, Snooks Eaglin und vor allem David „Honeyboy“ Edwards und Louisiana Red (mit den beiden letztgenannten verband ihn auch eine tiefe Freundschaft) die seinen sehr persönlichen Stil entscheidend geprägt haben.

Hühne seine Texte mal leise ins Mikrofon, bevor er sie laut, ohne Verstärkung shoutet, lässt die Slidegitarre aufheulen und legt dabei einen Bann über sein Publikum, der bis zum letzten Song anhält. In der Tat mag es eine vergleichsweise einfache Musik sein, aber gerade bei dem Bielefelder erfährt man wieder, welch unwiderstehliche und tiefe Kraft der Blues ausstrahlt.