Fri 07.10.2016

GÜNTER BRACKMANN & HENRY HEGGEN

KONZERT VERLEGT VON 19.10.2016

Veranstaltungsstätte und Uhrzeit sind gleich geblieben. Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, an denen sie gekauft wurden.

THE FINE ART OF BOOGIE WOOGIE “LIVE”

Günter Brackmann

“Musik ist Kommunikation – mit dir selbst, den Kollegen auf der Bühne, dem Publikum, und immer eine emotionale Herausforderung mit dem Ruf nach Authentizität.”

Ich stehe (oder besser: sitz) seit nunmehr fast 40 Jahren auf der Bühne und spüre immer noch die gleiche Spielfreude und Leidenschaft wie am ersten Tag. Neben dem Boogie-Woogie, der mich seit den ersten Tagen ständig begleitet, sind inzwischen viele musikalische Facetten anderer Genres hinzugekommen, die ich sehr gerne auch dank meiner Partner auf der Bühne ausleben kann. Dabei ist die Körpersprache als Teil des musikalischen Ausdrucks für mich ein wichtiges Element. Zweifellos ist die rhythmische Welt des Klavierspiels mein Hauptfach, und doch war es mir wichtig, in dem Projekt “Die Kraft Der Leisen Töne” eine andere, von eigenen Melodien geprägte, Klangwelt zu ertasten, ganz nach dem Motto: “Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.”

Henry Heggen – Meister der Bluesharp

Mundharmonika-Sound der Spitzenklasse, tolle Bluesstimme und viel jungenhafter Charme – so schätzt das Publikum Henry Heggen seit vielen Jahren

1955 in Florida geboren, zog es ihn schon als jungen Mann nach Europa, wo er in England Chris Turner kennen lernte, von dem er das Harpspiel erlernte. 1976 kam er mit der legendären Jug Band “Have Mercy” nach Deutschland, wo er bald seine eigene Formation gründete: Mit “B. Sharp” rockte er erfolgreich durch die Republik und spielte u. a. als Support für Joe Cocker.

Aus der Hamburger Musikszene ist er nicht wegzudenken. Ob Blues Legende Abi Wallenstein, die Pianisten Axel Zwingenberger und Vince Weber oder Inga Rumpf – alle stehen gerne mit Henry Heggen auf der Bühne und schätzen seine musikalischen und menschlichen Qualitäten.

Seit einiger Zeit macht der Musiker als Frontman einer neuen Band von sich reden. Den “Crazy Hambones” mit dem Berliner Drummer Micha Maass und dem Münchner Gitarristen Peter Crow C. ist mit ihrer aktuellen CD (“Blowin the family jewels”) ein großer Wurf gelungen. Jeder der drei Musiker ist auch als Solist ein Genuss. Umso beeindruckender, wie sich alle dem Gesamtklang unterordnen ohne dabei ihre Individualität zu verlieren. Das Ergebnis ist herrlicher Memphis-Sound, der Bluesfans aller Altersgruppen begeistert.